THE HIDDEN ART PROJECT

TRACED BY PLASTIC

Wir gestalten die Vernissage partizipativ. In unserem interaktiven Veranstaltungsformat traced by sind alle Besucher*innen aufgefordert sich selbst zu fragen, wie Sie zu Plastik stehen und was Sie mit diesem verbinden.

In einem ästhetischen Rahmen haben wir die Möglichkeit gegeben, dass Besucher*innen ihre Meinung und Gefühle an die Galeriewände malen und schreiben können, um sich selbst in Bezug zu der Thematik, aber auch zu jeder anderen Person an dem Abend zu setzen und damit symbolisch in Bezug zu unserer Gesellschaft zu setzen, die aufgefordert ist einen Umgang mit der Ressource Plastik zu finden. Die Wände werden mannigfaltig beschrieben und stellen abschließend ein ästhetisches Gefühlsbild dar. Die dazu definierten Fragen, auf die reagiert werden kann, sind nicht bewertend und sprechen die Besucher*innen auf einer persönlichen Ebene an. Plastik ist weder gut noch schlecht – erst unser Umgang zeigt, wie die Konsequenzen in beide Richtungen aussehen können.

In unserem Installationsraum stellen wir ein 360 kg schweren Industrieplastikwürfel aus, der aus Einwegplastikflaschen zusammengepresst wurde. Alle Menschen wissen, dass dies passiert, aber die wenigsten haben ihren Müll in dieser Verarbeitungsstufe bisher in Physis wahrgenommen.