THE HIDDEN ART PROJECT

KUNST STATT KOMMERZ

CLICK HERE FOR THE ENGLISH VERSION

KLIK HIER VOOR DE NEDERLANDSE VERSIE

KUNST STATT KOMMERZ ist als eine dezentralisierte Außenausstellung konzeptioniert, die sich an alle Oldenburger*innen und Besucher*innen der Stadt richtet. The Hidden Art Project bespielt in einem Zeitraum von 10 Tagen flächendeckend Werbeflächen in und um die Innenstadt. Wir verwandeln Werbeflächen in Kunstausstellungen und Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt bekommen damit die Möglichkeit, sich durch die Arbeiten von verschiedenen Künstler*innen inspirieren zu lassen.

Werbung und Werbeflächen beanspruchen zunehmend die Flächen im öffentlichen Raum  und setzen dabei gezielt auf eine uns unterbewusst und dauerhaft erreichende Reizerzeugung. Unsere Umwelt und unser Lebensalltag werden durch diese Maßnahmen dauerhaft visuell belastet. Durch diesen für uns unausweichlichen Hyperstimulus wird die bewusste Wahrnehmungsfähigkeit unserer Umwelt reduziert und wir stumpfen ab.

Werden diese Flächen jedoch statt für Werbung für die Präsentation von Kunst genutzt, führt dies in der Öffentlichkeit zu einer Inspirationsquelle außerhalb von Museen und Galerien. Das schafft neue Möglichkeiten für Inspiration, Reflexion und damit einen persönlichen Mehrwert.

Eine dezentrale und für alle frei und kostenlos durchgeführte Außenausstellung verringert zudem die Hemmschwelle einer Auseinandersetzung mit Kunst – insbesondere mit regionalen Künstler*innen.

Was geschähe, wenn diese Flächen im Stadtbild nicht mehr für Werbung und Konsumanstiftung genutzt würden, sondern von Kunst?
Wie verändert das unser Stadtbild?
Wie verändert es unsere Wahrnehmung?
Wie verändern wir damit uns?

Kunst in der Öffentlichkeit und speziell auf Flächen, die sonst der Werbung vorbehalten sind, führt immer zu einer Grenzüberschreitung. Sie ist kulturelle Stimulation, niedrigschwellig, für alle zugänglich, für alle sicht- und genießbar, außerhalb von Museen und Galerien. Sie kennt keine Öffnungszeiten. Sie kennt kein Zielpublikum. Kunst im öffentlichen Raum verringert die Hemmschwelle bei der Auseinandersetzung mit Kunst. Sie hilft, Kunst und damit die Gesellschaft mit all ihren Strömungen bewusster wahrzunehmen. Sie schafft eine neue Reflexion des eigenen Seins im gesellschaftlichen Kontext, tiefgreifender und dauerhafter als Konsum von Gütern und Dienstleistungen. Sie bringt die Vielfalt regionaler Künstler*innen ins Licht und genau da setzen wir mit unserem Projekt an!