THE HIDDEN ART PROJECT

Claudia
Bartho-
lomäus

Malerei

Die permanente Kakophonie von Normierungen, Erwartungen und Superlativen innerer und äußerer Natur und der damit verbundenen Suche und Ausformung eines gelebten Selbst sind Gegenstand meiner Arbeit.

Fragen wie „Wie will ich sein?“, „Wie darf ich sein?“, „Was darf ich zeigen, zumuten und leben bei all den inneren und äußeren Einflüssen, die tagtäglich auf uns einströmen?“, beschäftigen mich.

Über die Malerei lote ich all diese Fragen, Zuordnungen, gesellschaftliche Setzungen und Verwirrungen aus, indem ich das Narrative, Eindeutigkeiten und architektonische Raumverortungen minimiere und neu erfinde. Gedanken, Zugetragenes, Beobachtetes und Erfahrenes werden geordnet und wieder aufgelöst, Bekanntes transformiert und neu zusammensetzt, Dinge wieder und wieder verworfen, überarbeitet, erweitert. Permanent wandle ich zwischen Metaebene und Emotionsebene umher, bis ein über Form und Farbe modelierter „Denk- und Gefühlsraum“ entsteht, bei dessen Betrachtung man sich bestenfalls der allgegenwärtigen Kakophonie entziehen und sich ein Stück weit selbst erfahren, erweitern und zurückerobern kann.

Künstler*
innen